Homöopathische Mittel liegen immer mehr im Trend. In den letzten 20 Jahren ist die Zahl der Ärzte, die über eine homöopathische Zusatzausbildung verfügen, von 2.800 auf 7.000 gestiegen. Das hat für Versicherte den Vorteil, dass die homöopathischen Mittel keine hohen Kosten verursachen, wenn sie von einem Arzt verschrieben wurden.

Warum ist Homöopathie im Trend?

1. Die Homöopathie bietet viele Einsatzmöglichkeiten

In der Homöopathie werden Krankheiten als eine Störung des Körpers gesehen. In der Regel wird durch homöopathische Mittel kein einzelnes Symptom behandelt, sondern der gesamte Mensch.

Die Krankheitsbilder können von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein. Wenn ein Mensch unter bestimmten Krankheitsbildern leidet, dann ist die Lebenskraft verstimmt.

Homöopathische Mittel lassen sich vor allem bei Augen-, Blasen- und Atembeschwerden, Brustdrüsenentzündungen, Blasenentzündungen, Abszesse, Eiterungen, Durchfall, Fieber, Erkältungen, Husten, Insektenstiche oder Hautirritationen einsetzen.

Sie werden bereits seit über 200 Jahren angewendet und setzen bei vielen Menschen die Selbstheilungskräfte frei, was für die Behandlung einiger Symptome besonders hilfreich ist.

2. Gut verträgliche Heilmittel

Bei der Homöopathie werden stark verdünnte Wirkstoffe aus Mineralien und Pflanzen eingesetzt. Auch wenn immer noch einige Menschen der Meinung sind, dass in den meisten Produkten gar keine Wirkstoffe mehr vorhanden sind, helfen sie einer Vielzahl an Menschen bei der Heilung.

Besonders Kinder sprechen sehr gut auf die feinen Globuli Kügelchen an. Anders als bei starken Medikamenten oder Schmerzmitteln, wird der Körper durch die homöopathischen Mittel nicht belastet. Globuli Kügelchen oder andere Präparate schlagen nicht auf den Magen, sondern sorgen eher für ein gutes Gefühl.

Der Körper und Geist werden dabei unterstützt, die verschiedenen Symptome zu bekämpfen.

3. Keine Nebenwirkungen

Aufgrund der natürlichen Inhaltsstoffe haben homöopathische keine Nebenwirkungen. Wenn ein Patient gegen einige Inhaltsstoffe allergisch ist, sollte er vor der Einnahme am besten den Hausarzt befragen.

Im Vergleich zu anderen Therapieformen gilt die Homöopathie am verträglichsten.

Wie bei klassischen Medikamente, muss auch bei der Homöopathie auf eine richtige Dosierung geachtet werden. Bei einer richtigen Einnahme kann es höchstens zu einer Erstverschlimmerung kommen.

Die Symptome sollten aber nach einigen Stunden bzw. Tagen wieder abklingen und eine Verbesserung eintreten. Wenn die Gabe eines Mittels zu oft wiederholt wird, kann es zusätzlich zu Arzneiprüfsymptomen kommen.

4. Kosten werden durch die Krankenkasse übernommen

Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte hat bereits mit vielen Krankenkassen Selektivverträge abgeschlossen. Sie bieten jedem Patienten die Möglichkeit, bei einem Vertragsarzt auch eine homöopathische Behandlung zu nutzen. Dadurch ist sichergestellt, dass die Patienten nicht auf den Kosten sitzen gelassen werden.

Die Behandlungen werden direkt mit der Krankenkasse abgerechnet. Hierbei muss vorab geklärt werden, ob der zu behandelnde Arzt einen Selektivvertrag für die klassische Homöopathie abgeschlossen hat.

Der Trend setzt sich bei immer mehr Ärzten fort, sodass der anfängliche Gedanke, dass die Homöopathie nichts bringt, schnell verworfen werden kann.

5. Als Familienmedizin nutzbar

In vielen Familien ist die Homöopathie ein fester Bestandteil. Laut neuester Umfragen wenden sich immer mehr Eltern bei der Familiengründung dem Thema Homöopathie zu. Häufig kommt der Tipp von befreundeten Ehepaaren, die ebenfalls Kinder haben.

In bis zu 67% aller Fälle haben Freunde, Bekannte oder andere Familienmitglieder zur Homöopathie geraten. Ein großer Vorteil ist bei der Homöopathie, dass sich auf einem einfachen Weg Familienmitglieder zum Beispiel bei Erkältungen mitbehandeln können.

Auf die einzelnen Besonderheiten und Bedürfnisse der Familienmitglieder kann bei der beliebten Medizinart Rücksicht genommen werden. Die komplette Behandlung einer Familie wird durch den neuen Trend vereinfacht.

6. Wirksame Methode gegen unterschiedliche Beschwerden

Bei der Homöopathie gilt das Ähnlichkeitsprinzip. Was einem Gesunden schaden könnte, kann einen Kranken heilen.

Ein homöopathisches Mittel wirkt nicht gegen einen bestimmten Prozess im menschlichen Körper. Vielmehr wirkt es mit ihm. Wenn ein bestimmter Reiz gesetzt wird, dann wird ein Mechanismus einer Selbstregulation angestoßen.

Der Körper ist dadurch in der Lage, die eigenen Kräfte zu mobilisieren. Die unterschiedlichsten Erkrankungen werden auf eine natürliche und schonende Weise bekämpft.

Wie können Anfänger am besten Wissen zu Homöopathie aufbauen?

Online

Wer sich für die Homöopathie interessiert, der wird im Internet fündig. Auf vielen Internetseiten sind wichtige Infos über die unterschiedlichsten heilsamen Mittel zu finden.

Einige empfehlenswerte Internetseiten sind:

  1. https://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/der-grosse-homoeopathie-streit-immer-mehr-aerzte-verschreiben-globuli-doch-eine-wirkung-ist-nicht-nachweisbar_id_6750224.html
  2. https://www.homoeopathie-online.info/arzneimittelbilder-in-der-homoeopathie/
  3. https://www.homoeopathie-online.info/krankheitsbilder-und-homoeopathie/

Persönlich in Kursen und Seminaren

Zusätzlich stehen einige Kurse zur Verfügung. Unter https://www.ian-med.de/Homoeopathie/index.html ist eine Anmeldung zur Homöopathie Ausbildung online möglich.

Selbsthilfekurse werden dagegen unter https://www.homoeopathie-selbsthilfekurs.de/ angeboten.