Immer wieder gelangen giftige Schwermetalle wie Quecksilber, Blei, Arsen oder Cadmium durch die Umwelt in unseren Körper. Wer sich über Schwermetall-Quellen informiert, kann die körpereigene Belastung jedoch reduzieren.

Schon unsere Vorfahren haben Schwermetalle bewusst und unbewusst zu sich genommen — beispielsweise über einen Vulkanausbruch, bei dem Arsen und Quecksilber aus den Tiefen der Erde geschleudert werden. Durch die Industrialisierung, die vor 150 Jahren begonnen hat, wurde der Ausstoß von Schwermetallen auf ein ganz neues und enormes Niveau gehoben. Ursachen sind neben der Industrie auch Kraftwerke, Bergbau und der Straßenverkehr. Giftige Metalle können sich in unserem Körper anreichern und Krankheiten fördern.

Was sind Schwermetalle?

Mit Schwermetalle meinen wir fast immer Metalle, die für unseren Körper giftig sein können. Hierbei geht es um die bereits angesprochenen Metalle wie Blei, Quecksilber, Arsen, Cadmium aber auch Zink, Kupfer, Kobalt, Aluminium und Chrom. Arsen ist jedoch ein Halbmetall und Aluminium ein Leichtmetall, allerdings besitzen sie dieselben Eigenschaften wie Schwermetalle und können auf ähnliche Weise zu einer Vergiftung führen.

Schwermetalle in Nahrung und Umwelt

Wie bereits erwähnt, sind Straßenverkehr, Kraftwerke und Bergbau eine häufige Quelle für Schwermetalle in der Umwelt. Allerdings spielen auch Metallverarbeitung und Müllverbrennung eine erhebliche Rolle. Die größte Ursache ist allerdings das Verfeuern von Brennstoffen wie Kohle in Kraftwerken.

Wie gelangen Schwermetalle in den Körper?

Bis vor 20 Jahren waren Schwermetalle in der Atemluft beinahe allgegenwärtig. Die Behörden haben allerdings dann Grenzwerte festgelegt für Cadmium, Nickel, Blei und Arsen in der Atemluft. Seit dem Jahr 2007 werden kaum noch überschrittene Werte festgestellt. Höhere Werte gibt es, wenn überhaupt nur noch in der Nähe von Industriestandorten.

Viel problematischer ist heutzutage die Aufnahme von Schwermetallen in der Nahrung. Durch die bereits benannten Quellen steigen die Metalle in die Atmosphäre und wandern durch Regen und Staub wieder auf die Böden und gelangen dadurch in das Grundwasser. Wir Menschen nehmen diese Metalle durch den Konsum von Reis- und Getreideprodukten zu uns, aber auch durch Wildpilze und Fische.

Schwermetalle im Körper feststellen

Jetzt wurde klar, dass jeder Körper belastet ist und damit stellt sich die Frage: Wie finde ich heraus, ob ich Schwermetalle im Körper habe? Dies geschieht durch eine Blutuntersuchung beim Arzt. Eine Blutuntersuchung ist immer notwendig, da sonst keine Therapie erfolgen kann.

Schwermetallvergiftung Symptome

Die Symptome einer Schwermetallvergiftung können unterschiedlich ausfallen. Es kommt darauf an, welches Schwermetall im Körper, in welchen Mengen und über einen welchen Zeitraum in den Körper aufgenommen wurde.

Eine akute Schwermetallvergiftung ist sehr heftig und kann zu einem Leber- und Nierenversagen führen, einem Kreislaufschock und sogar zu Schäden am zentralen Nervensystem führen. Typische Symptome sind gereizte Atemwege, Müdigkeit, Übelkeit und Erbrechen sowie heftige Bauch- und Gliederschmerzen.

Schwermetallausleitung durch eine Therapie

Bei akuten Beschwerden kann der Arzt umgehend helfen, allerdings sollten die Ursachen danach schleunigst entfernt werden. So zum Beispiel ist es bereits hilfreich den Kaffeelöffel aus Blei zu entsorgen, der einen unwissentlich über Jahre hinweg vergiftet hat.

Unser Körper ist in der Lage eine leichte Vergiftung oder Schadstoffe selbst zu beheben. Bei schweren Fällen hilft nur eine Blutwäsche oder eine Magenspülung.

Chelat-Therapie zur Schwermetallausleitung

Sollten sich in großen Mengen die giftigen Schwermetalle im Körper befinden, dann muss eine Chelat-Therapie zur Ausweitung von Schwermetallen erfolgen. Betroffene nehmen dabei Chelatkomplexe ein, die dem Körper helfen, die giftigen Schadstoffe zu binden und diese schneller auszuscheiden.

Chelatkomplexe unterscheiden allerdings nicht zwischen „gut“ und „böse“. Dadurch werden auch Spurenelemente wie Zink, Selen und Kupfer aus dem Körper ausgeleitet — dies könnte zu Mangelerscheinungen führen. Ärzte verabreichen hierzu in der Regel zusätzliche Präparate mit Magnesium, Kupfer und Selen. Ärzte empfehlen diese Art von Therapie aber wirklich nur bei schweren Vergiftungen.

Zahngesundheit: Darum sollte Amalgam entfernt werden

Zahnfüllungen aus Amalgam bestehen zu 50% aus dem giftigen Schwermetall Quecksilber. Dieses kann Krankheiten auslösen oder diese sogar verstärken. Es wird empfohlen, diese alten Zahnfüllungen zu entfernen — die Gefahr einer Quecksilbervergiftung beziehungsweise einer sogenannten Amalgamvergiftung besteht.

So erfolgt eine Quecksilber Entgiftung

Quecksilber belastet unter anderem unser Immunsystem, unser Herz-Kreislauf-System, die Nieren und auch den Darm. Da es sich um ein gesundheitliches Thema handelt, sollte man unbedingt einen Fachmann für Naturheilkunde wenden. Selbst bei der Ausleitung können Probleme entstehen und daher sollte man sich auf jeden Fall regelmäßig betreuen lassen.

Trotzdem liste ich einige Ausleitungskräuter auf. Ein bekanntes Beispiel ist das Alfalfa Gras (Luzerne), dieses Naturmittel stärkt das Immunsystem, reinigt das Blut und stimuliert den Magen und Darm. Die Artischocke wirkt leberschützend und harntreibend, deren Inhaltsstoffe schützten vor Toxinen und verbessern die Blutwerte. Natürliche Heilmethoden werden generell immer beliebter.